Honig: von der Biene, einem faszinierenden Insekt - die Honigbiene
Bienen und Blüten leben in Symbiose und können auch nur so überleben. Den Bienen holen die Pollen, den Nektar und Blütenpollen als Grundnahrung für sich und ihre Blut. Im Nektar befinden sich vorwiegend die Kohlehydrate zur Produktion von Kraft und Wärme, während im Pollen überwiegend die für den Körperaufbau wichtigen Eiweiße enthalten sind. Beides braucht die Biene zum überleben. So fliegt die Biene von Blüte zu Blüte und trägt in ihrem dichten Haarkleid den Pollen, d.h. den männlichen Samen, von der Blüte zur anderen und sorgt für die Befruchtung und das Überleben der Pflanze. Biologisch betrachtet zählt die Biene zu den Hautflüglern von denen es an die 20.000 Wildbienenarten von denen ca. 2.000 allein in Europa leben. Der Unterschied zwischen der uns bekannten Honigbiene und der Wildbiene ist das die Wildbiene alleine überleben kann nicht wie die Honigbiene die in Staatengemeinschaften lebt.
In drei Gruppen (Bienenhirarchie) ist ein Bienenvolk eingeteilt: a)Arbeiterinnen: sie erreichen ein Alter von 50 Tagen wobei sie 20 davon im Stock verbringen und 30 Tage als Flug- und Sammelbienen verbringen. b)Drohnen: Ist die Männliche Biene, die man nur im Sommer vorfindet. c)Königin: sie lebt mehrere Jahre und legt in der Hauptsaison zwischen 500 bis 2.000 Eier pro Tag. Bienen fliegen ca.7 mal um die Erde um 1 kg Honig zu produzieren. Wenn wir bedenken, wie schnell anderseits ein Löffel Honig gegessen ist, erhalten wir eine Vorstellung, wie wertvoll das ist, was die Biene für uns leistet. Die Biene kann ohne den Menschen leben. Aber der Mensch kann auf Dauer nicht ohne die Biene Leben!