| Biochemische Eigenschaften einiger wichtiger Lektine (Zusammenstellung nach J.C. BROWN und R.C. HUNT, 1978) |
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Komplexe Proteine sind Lektine oder Glykoproteine, die spezifische Kohlenhydratstrukturen binden. Sie sind daher in der Lage sich spezifisch an Zellen bzw. Zellmembranen zu binden und von dort aus biochemische Reaktionen auszulösen. Sie haben jedoch keine enzymatische Aktivität. Lektine sind ubiquitär, man findet sie bei Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen. Verschiedene Stoffwechselvorgänge können Lektine wie Zellteilung, die ribosomale Proteinbiosynthese, die Agglutination von Zellen (daher die alte Bezeichnung „Hämagglutinine“; Lektin kommt von lat. legere „lesen“, „auswählen“) oder das Immunsystem, beeinflussen. Lektine sind komplexe Proteine oder Glykoproteine, die spezifische Kohlenhydratstrukturen binden und dadurch in der Lage sind, sich spezifisch an Zellen bzw. Zellmembranen zu binden und von dort aus biochemische Reaktionen auszulösen. Sie haben jedoch keine enzymatische Aktivität. Lektine sind ubiquitär, man findet sie bei Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen. Lektine können verschiedene Stoffwechselvorgänge wie die Zellteilung, die ribosomale Proteinbiosynthese, die Agglutination von Zellen (daher die alte Bezeichnung „Hämagglutinine“; Lektin kommt von lat. legere „lesen“, „auswählen“) oder das Immunsystem beeinflussen. |
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